Climate Change

Lutheran Church involved:

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Beate Hahn, member of the Lutheran Church in Ireland, was our representative in the Climate Justice Ecumenical Service in St.Anne’s Cathedral, Belfast. The
service was followed by a demonstration in the Centre of Belfast. Thank you, Beate!

 

P1210336kleinAt 3 pm we celebrated the German Advent Service in the Moravian Church in Belfast and prayed for our earth, for the Politicians, for more justice.

 

A dark, uncertain time we live in. May God’s light shine in our hearts!

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German Advent Bazaar / Deutscher Adventsbasar

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Ein kleiner Ausschnitt aus dem Adventsbazaar, der heute in Kooperation mit St.Kilian’s German School und ebendort stattfand. Vier Stunden Verkauf! Diese Stände hat die Lutherische Kirche: Bücher, Flohmarkt (bric-a-brac), Kinderspielzeug, Kleidung, Handarbeit, Adventskränze, Weihnachtsgebäck und hausgemachte Marmelade, Waffeln, Kuchen + Kaffee, ein Kinder-Ruhe-Bastelzimmer, und assoziiert einen Stand mit schönem Papier sowie den Brezelstand.

Man trifft viele Menschen. Nach nahezu drei Monaten in Irland und in der Lutherischen Kirche daselbst ist es erstaunlich, wie viele Menschen schon ein Stückchen zum eigenen Leben dazu gehören. Ich habe mich auch gefreut, dass einige Schulkinder aus meinen Reli-Kursen (freudig!) Hallo sagten.

Am Mittwoch ist Nachtreffen. Dann wird der Erlös bekannt gegeben. Und vor allem DANKE gesagt all denen, die zum Gelingen beigetragen haben.

60 Years Dublin Lions Club: Remembrance Service

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Dublin Lions Club celebrates it’s 60th anniversary this year. As a transfer member from Lionsclub Odenwald I attend the meetings in Dublin. It was a great honor for me to lead the remembrance service this Thursday for the Club members in “my” St.Finian’s Church. We had a service with thoughts about time and the power of remembrance and a candle ceremony for the members who passed away. Afterwards we spent a good time with a good fellowship by coffee and tea.

caught a cold! fever!!

The last days were the result of working without break: At Glencree I caught a cold. Last Thursday it started.

I was able to attend the first rehearsal for the christmas role play at Saturday. I could manage the Sunday service, including singing the liturgy.

But then I had to rest. For two days. Larissa kept two eyes on me, thousand thanks! Doing nothing, which is extremely rare in my life. But it gives new perspectives: It came in my mind that there are only two basic tasks for a pastor: Bible (services) and people. All the other stuff is second choice. This will be my guideline for the future in Ireland.

Since today: business starts again.

 

 

electric charger for cars

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This charger for electric vehicles is in front of our church! Unfortunately the parish don’t owns an electric car. For driving in Dublin it would be perfect. For the trips to our members spread over Ireland the range of electric cars isn’t enough yet. But if somebody would buy us a Tesla S … 😉

Light: 1.) St. Martin 2.) German Remembrance Day 3.) RSA Traffic victim service

Ein volles Wochenende:

1.) Samstag: Martinsfest. “Das war der schnellste Martinslauf aller Zeiten!” sagte ein Vater. Aber der Reihe nach: Ab 15:00 Uhr wurden mit den kleinen Kindern Laternen gebastelt und mit den Großen das Martinsspiel in der Kirche eingeübt. Letzteres war mein Job. Die Deutsche Schule hat uns einen tollen Umhang geliehen: Man teilt ihn mit dem Schwert und kann ihn dann wieder umhängeP1210246kleinn. Klettband macht’s möglich. Um 17 Uhr: Aufführung des Martinsspiels in der Kirche. Diese war völlig überfüllt! Dann Umzug mit den Laternen, einmal um den Block. Sturm und Regen! Aber in Irland zieht man das durch. Die Kinder waren zufrieden. Die Jungs wollten am Kanal über einen Steg klettern. Hat nichts mit Martin zu tun, also nicht erlaubt 😉 Dann Aufwärmen bei Glühwein und Kinderpunsch im Lutherhaus (= unser Gemeindehaus). Es waren etwa 40 Familien da, und unzählige Kinder: Hier gibt es reichlich deutsche Familien mit vier Kindern! Fazit: Anstrengend und schön zugleich. Das Bild zeigt uns beim Abmarsch.

2.) German Remembrance Day / Volkstrauertag in Glencree in den Wicklow Mountains: Dort gibt es einen deutschen Friedhof, auf den hin man alle Opfer der beiden Weltkriege umgebettet hat. Es gab keine Kampfhandlungen mit Deutschen in Irland, aber zum einen sind Kampfflugzeuge über Irland abgestürzt, und zum anderen sind hier deutsche Kriegsgefangene aus England beerdigt, die nach Kanada verschifft werden sollten, deren Schiff aber vor der irischen Küste torpediert wurde.

Der Tag ist dreigeteilt gewesen (für manche vier Teile):

a   Chorprobe mit Teilen des Goethechors

b   ökumenischer Gottesdienst in der Kirche St.Kevin’s auf dem Gelände des Glencree Centre for Peace and Reconciliation (ursprünglich war das ein englisches Militärcamp von 1798). Neben dem Goethechor waren Fr.Damian McNeice, Master of Ceremonies des Erzbischofs von Dublin und ich beteiligt, dazu John Welsby, Vertreter der örtlichen katholischen Kirchengemeinde, eine Sprecherin des Glencree Centre und Schülerinnen aus der Grundschule Curtlestown sowie der Deutschen Schule st. Kalians mit Gebeten und Gedichten. Textgrundlage: Psalm 18,29+30, wo es um das Licht geht, das wir von Gott bekommen und um den Satz: Mit dir, Gott, kann ich über Mauern springen. Wir, Damian und ich, haben in unseren Ansprachen darüber nachgedacht, wie das vor 25 Jahren mit der deutschen Wiedervereinigung war, und zugleich ging es um die Frage, wie wir die Mauern zwischen Religionen in der Gegenwart überwinden können, auch die Mauern des Hasses, die zu dem Terror in Paris führen und zu immer neuen Mauern, auch in den Köpfen der Menschen, führen: Ohne das Gespräch zwischen den Religionen wird es nicht gehen. Dunkelheit kann man nicht durch Dunkelheit überwinden.

c   Kranzniederlegung und Ansprache des Botschafters, Matthias Höpfner. Er sagte sehr nachdenklich Worte zum Thema Europa und Solidarität.

d   Empfang der Deutschen Botschaft im Café des Centre.

Das Bild zeigt den Soldatenfriedhof an einem sonnigen Oktobertag bei unserer privaten Vorfahrt.

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3.) Road Safety Authority: Service for Traffic Victims in St. Finian’s: Es war schon eine Ehre, dass die Straßensicherheitsbehörde bei uns nachgefragt haben, ob hier der Erinnerungsgottesdienst für Verkehrsopfer stattfinden könne. Ich hatte mein Mitwirken zugesagt und habe es nicht bereut: Die Liturgie hat ein Komponist im Auftrag von RSA zusammengestellt. Moderne Musik, drei Lesungen, Fürbitten. Im Mittelteil wurden die Namen von Verkehrsopfern verlesen und für jeden eine Kerze angezündet und der Name in einen kleinen Baum gehängt. Man k
ennt solche Rituale ja. Dennoch war es gut gemacht. Der Chef der Feuerwehr Dublin saß neben mir. Ihm hat das Detail aus meine Ansprache gefallen, dass der Mond manchmal nur halb zu sehen und doch rund und schön ist – so ist es auch mit manchem jäh abgebrochenem Leben: In unseren Augen halb, in Gottes Augen rund und schön.

Uff, ein langer Tag. Dabei haben wir in der Nacht den ersten Sturm in Dublin überlebt – ein alter Tisch auf unserem Sonnendeck hat dies nicht, wie das Bild beweist. Da liegt er noch, in Teilen, auf dem Grasdach des Foyer…

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