Odenwald: Successor elected!

Today the Church Synod in my former deanery in the Odenwald elected a new committee and my successor: Dr. Karl Heinz Schell. He was the former Pastor of the German Congregation in Peking, China. Congratulations from Larissa and me, Karl Heinz!

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Week of Prayer for Christian Unity

“To mark the Week of Prayer for Christian Unity, Balally Parish held an Ecumenical service in the Church on Thursday 21st January. This year’s theme is: “Called to proclaim the mighty acts of the Lord” is based on the 1st letter of St. Peter.

Pastor Stephan Arras from St. Finian’s Lutheran Church, Adelaide Rd. addressed the theme.” (homepage of the Catholic Balally Parish, Dublin)

BalallyParish21.01.2016

It was a great pleasure for me following the invitation of Fr. Dr. Dermot Lane to his parish in the very south of Dublin. I unfolded two words from 1 Peter  2,9 “You are a chosen race, a royal priesthood, a holy nation, God’s own people” in the light of Martin Luther’s theology. After the sermon Dermot asked me about the anniversary of the German Reformation in 2017. For me it is an Ecumenical anniversary: Since many decades and especially under Pope Francis the Churches are looking in the same direction: United in one Lord, one faith and one baptism it is our aim bringing light into the world. Maybe it is God’s will having different Churches to keep us vivid.

I invited the congregation to the special feast around 18th February 2017 when the truck of the European Reformation Journey will be in Dublin. About 70 people attended the service and the fellowship with tea and coffee afterwards.

Eric’s Party – Dublin Lions Club

Letzten Freitag lud der Lions Club Dublin im Rahmen einer seiner Activitys 220 Obdachlose zu einer Party ins General Post Office ein. Das ist in diesem Jahr ein besonderer Ort: Hier begann 1916 der Osteraufstand, der letztlich zur Unabhängigkeit Irlands führte. Die Irische Post, die Irische Armee und die Stadtpolizei unterstützten uns maßgeblich.

Meine Aufgabe war es, zusammen mit drei anderen Lions-Mitgliedern an einem Tisch mit dreißig Personen zu bIMG_1457kleinedienen. Es hat mich sehr bewegt, zu sehen, wie sehr sich die Menschen gefreut haben, einmal bedient zu werden. Nach dem Essen gab es Musik. Bei einigen derer, die aufstanden, um zum Beispiel mit Soldatinnen zu tanzen, konnte man sehen, dass sie einst ein besseres Leben geführt hatten: Perfekte Tanzschritte, in Lumpen gehüllt.

 

Wir haben uns mit einigen am Tisch unterhalten. Sie haben allerdings wenig aus ihrem Leben preisgegeben. Für mich war es eine ganz besondere Erfahrung.

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25 Teelichter

Heute vor 25 Jahren wurde ich ordiniert!

Das war am 13. Januar 1991 in Beerfelden im Odenwald. Ordinator war Propst Heinrich-Nikolaus Caspary, assistiert haben mein Lehrpfarrer, Dr. Friedrich Dreissigacker, mein Vater, Günther Arras, und der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Dieter Knoll. Es war ein schönes Fest in einer vollen Kirche. Viele Freunde und Verwandte waren dabei, darunter auch meine Großeltern.

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Es gab sogar Gratulationspost! Und es war ein schöner Tag, bunt wie alle Tage des Pfarrberufs und hoffentlich ein wenig erleuchtet.

Was wir von den Weisen lernen können

Epiphanias

In der Sonntagspredigt standen heute die Weisen aus dem Morgenland im Mittelpunkt. Was mich an ihrer bei Matthäus aufgeschriebenen Geschichte so beeindruckt, ist die unglaubliche Grenzüberschreitung: Sie kommen aus dem Osten, vermutlich Persien, und beten das jüdische Jesuskind an. Reiche Gelehrte, die mit den armen Hirten im Stall vereint sind. Gleich mehrere Grenzen werden friedlich überschritten, auch die zwischen Religionen. Keiner bezeichnet den anderen als einen Ungläubigen, der zu töten sei. Alles bleibt friedlich und hell. Niemand muss zwangsbekehrt werden. Das ist wohl Gottes Wille.

Was sagen uns die Weisen im Blick auf die Debatte um Flüchtlinge und die Gewalt in Köln gegen Frauen in der Silvesternacht?

Ich meine, der schwierige Mittelweg ist der Weg, der zu gehen ist: Alle Flüchtlinge und Muslime als Gewalttäter hinzustellen, ist genauso falsch wie eine naive Refugee-Welcome-Euphorie, die die Schwierigkeiten nicht wahrnehmen will. Es geht nicht anders, als dass wir uns begegnen, auch zwischen den Religionen. Es geht nicht anders, als dass Europa sehen muss, dass die Werte der Freiheit, deren Wurzeln tief in unserer Religion liegen, nicht verloren gehen. Der Weg der Weisen ist mühsam. Aber es ist wohl Gottes Weg.

Gute Vorsätze

Es macht Freude, in Irland zu leben und zu arbeiten. Es ist jedoch nicht einfach, in der Position des Pfarrers einmal einen Punkt zu setzen und nicht immer weiter, tagaus und tagein, zu arbeiten.

Das soll in 2016 etwas anders werden, und der Start ist gut gelungen: Wanderung in den Wicklow Mountains auf den Mount Kippure, dabei ist uns in der Dämmerung der unten abgebildete Hirsch samt Artgenossen begegnet.

Die gute Erfahrung: Entspannt lässt es sich gut und effektiv arbeiten, und es war wunderbar, heute am Sonntag wieder Gottesdienst zu feiern und vielen mittlerweile vertrauten Menschen zu begegnen! 13 Kinder waren heute im parallel stattfindenden Kindergottesdienst.

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Erster Besuch in Deutschland

Den Jahreswechsel haben wir in Deutschland verbracht. Es war unsere erste Reise seit der “Auswanderung” und wir waren sehr gespannt, wie das sein wird. Wir haben unsere Eltern und Geschwister besucht und waren immerhin zwei Tage auf der Weihnachtssingewoche auf Burg Hohensolms bei Wetzlar.

Es war eine gute Zeit in Deutschland. Wir sind dankbar für unsere Familien. Nun begleiten uns viele gute Wünsche in unser erstes vollständiges Jahr in Irland.

Das Bild zeigt einen Teil der 74 Teilnehmer der Weihnachtssingewoche unter dem gestrengen Blick des Fürsten Reinhardt von Solms-Hohensolms.

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