Tag 7 Konfi-Camp 2016 in St.Finian’s: EASTER

Nach einer kurzen Nacht: Das Licht scheint in der Finsternis, Jesus ist auferstanden! Wir feiern Ostern, die Konfirmanden und die Gemeinde zusammen. Viele sind gekommen, obwohl die Nacht kurz ist. Draußen hören wir am Feuer Lesungen aus dem Alten Testament. Denken nach über ein Stück Stacheldraht.

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Wir gehen in die dunkle Kirche, folgen dem Schein der Osterkerze. Die Konfirmanden bringen alle Gegenstände mit, die auf den Altar gehören.

Er ist erstanden, Halleluja! Das Osterevangelium wird vorgelesen und wir erinnern uns an unsere Taufe. Wir denken darüber nach, wie ein kleines Licht die Finsternis vertreibt. Ein kleines Licht ist dies Osterlicht, und doch will es uns von Neuem Hoffnung schenken und Mut machen, für eine menschliche und zugleich göttliche Welt einzutreten.

Frühstück. Und dann ist das Konfi-Camp zu Ende. Noch eine Woche bis zur Konfirmation!

Tag 6 Konfi-Camp 2016 in St.Finian’s

“Unterwegs” 

Wir waren unterwegs heute. In Glendalough. Haben uns einen Film über die Geschichte der Christenheit in Irland angeschaut, und über den Einfluss der irischen Mönche auf ganz Westeuropa.

Wir haben uns (im Regen) die Gebäude angeschaut: Den Rundturm. Den Friedhof. Die Ruine der Kathedrale. Die kleine, intakte Kirche, Kevin’s Kitchen” genannt. Und wir haben dabei Fragen zu unserem eigenen Leben beantwortet, zum Beispiel im Eingangstor zum Kirchengelände die Frage: “Durch welches Tor oder welche Tür möchte ich in meinem Leben einmal gehen? Du kannst mehrere Beispiele aufschreiben!”

Unterwegs sind wir auf unserem Lebensweg, durch Höhen und Tiefen, mal Gott nahe und mal fern. Wir sind gespannt, wie Euer Lebensweg weiter geht.

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Aber wir haben auch ein wenig Abschied gefeiert, denn morgen mit der Osternacht ist die Konfi-Woche zu Ende. Ein Teil des Abschiedes war das T-Shirt – dazu gibt es natürlich passende Gruppenbilder, die an geeigneter Stelle noch veröffentlicht werden.

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Tag 5 Konfi-Camp 2016 in St.Finian’s

Tagesthema: Leid, Tod, und dann???  

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Beginn mit dem Karfreitags-Gottesdienst: Paulus schreibt im zweiten Korintherbrief 5,19-21: Gott war Christus und versöhnte die Welt mit sich selbst. Versöhnung heißt, anderen die Hand reichen und sich selbst zurücknehmen. Das griechische Wort für Versöhnung, katallagä, meint aber auch: Vertauschung: Gott leidet an unserer Statt. Paulus schreibt dann weiter, wir sollten Botschafter Christi sein: Anderen die Hand reichen und sich selber zurücknehmen – wie gut wäre das in der Auseinandersetzung um den aktuellen Terrorismus: Mit anderen Religionen reden und die Hand reichen statt Mauern des Hasses aufbauen!

Am Nachmittag sprechen wir über den Tod: Über eigene Erfahrungen mit Beerdigungen. Über die Frage, was nach dem Tod ist. Über Nahtoderfahrungen. Und über Leid. Wir arbeiten mit Eric Clapton’s Lied “Tears in Heaven” und  Edvard Munch’s Bild “Schrei”. Kein leichtes Thema.

Dafür gibt es dann einiges an kreativen Angeboten – und einen nächtlichen Gang zum General Post Office.

 

Tag 4 Konfi-Camp 2016 in St. Finian’s

Gemeinschaft und Gebet, darum geht es heute.

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Fünf Gebetsstationen gab es heute in der Kirche.

Wir haben auch über “Zeit” gesprochen: Von der Eieruhr bis zur timeline. Und das Kirchenjahr kam auch dran.

Gemeinschaft und Gebet: Beides kommt zusammen, wenn wir um 20:00 Uhr mit der Gemeinde den Gründonnerstag im Lutherhaus feiern: Gemeinschaft untereinander und Gemeinschaft mit Jesus Christus.

Das Mittagessen widmeten wir der Frage, wie das wohl ist, wenn man im Raumschiff geboren würde und nie die Erdanziehungskraft kennen würde. Komische Vorstellung, aber auch lustig.

Tag 3 Konfi-Camp 2016 in St.Finian’s

Heilige Worte

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Gestern Abend schauten wir den Lutherfilm von 2003 an. Heute geht es weiter mit der Heiligen Schrift: Was für ein Buch ist die Bibel? Was steht da eigentlich drin? Wie ist sie entstanden? Welche Bedeutung hat sie für unser Leben? Außerdem: Fußball und die 10 Gebote.

Außerdem haben wir St.Patrick’s Cathedral besucht und uns in unserer St. Finian’s Church Gedanken gemacht, was “Kirche” eigentlich ist. Vielleicht kennt jemand von euch die Geschichte von der Kirchengemeinde in Yonderton, wo der Pfarrer einen Sarg seiner toten Kirche vor dem Altar aufgestellt hat…

Freizeit gab es auch: Und ewig lockt St.Stephens’s Green.

Tag 2 Konfi-Camp 2016 in St. Finian’S

3=1 ist das Tageshema: Gott.

In einem Drei-D-Bild haben wir zwischen den Rosen ein unsichtbares Herz entdeckt: Gott finden zwischen den Zeilen dieser Welt. Anhand von Gegenständen haben wir den “dreieinigen Gott” erarbeitet und über ein (nichtbiblisches) Blinden-und-Elefant-Betasten-Gleichnis nachgedacht. Das Glaubensbekenntnis, aber auch Schöpfung und Weltverantwortung kamen auf den Tisch. Am Abend gab es homemade Pizza und danach die Movie Night mit einen Luther-Film im Lutherhaus. Ein langes Programm! Eine schöne Gemeinschaft!

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Tag 1 Konfi-Camp 2016 in St.Finian’s

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Thema des Tages:

Besondere Menschen: Wer bin ich? Wer ist Jesus? Was bedeutet er uns heute?

Besondere Menschen sind die acht, die nun am Konfi-Programm mitmachen: Jede / r ist einzigartig und hat eine eigene Geschichte!

Bibel, Film, Fragekärtchen, Kreativität, Diskussion, Singen, Vater Unser, Essen, Pause in den Iveagh Gardens hinter der National Concert Hall, Lachen. Übernachtung zu Hause, bei Verwandten oder auch bei uns im Pfarrhaus.

 

St. Patrick’s Day

So ein wunderbares Wetter! Ein bisschen habe ich mich doch anstecken lassen von der Feierlaune in Dublin. So schön, dass man von zu Hause nur wenige Schritte hat, um mitten drin zu sein! Dublin ist eine schöne Stadt. Vor einem Jahr habe ich begonnen, dieses Tagebuch zu schreiben. Da war das alles noch in weiter Ferne. Das Motto des diesjährigen St. Patrick’s Day passte damals für Larissa und mich: “imagine, if…”. Jetzt wünschen wir uns nur, dass der Stress weniger und die Lust und Freude mehr wird, hier zu leben.

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St. Patrick’s Day at his Cathedral: Dank des Dublin Council of Churches gibt es einen besonderen, ökumenischen Gottesdienst: Patrick in his own words. Ein Stationengottesdienst in der Kathedrale, bei dem Patrick zu Wort kommt.

Die Figur des Patrick ist so legendär, dass man gar nicht weiß, was man davon glauben soll. Aber es gibt historisch sichere Daten: So den Brief an die Gefolgsleute des britannischen Soldaten Coroticus (Mitte 5. Jahrhundert). Darin wendet sich Patrick mutig gegen das Elend des Sklavenhandels: Soldaten des Coroticus hatten an Ostern eben getaufte Christen entführt. Patricks Kampf mit Worten für die Freiheit der Menschen ist ein schöner Anlass, den St. Patrick’s Day ausgelassen – und in Freiheit – zu feiern.

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Patrick lebte lange vor den meisten der Spaltungen der Christenheit. So ist die Rückbesinnung auf ihn in ökumenischer Verbundenheit ein ermutigendes Zeichen, nach vorne zu schauen. Es war eine große Freude, im schwarzen, evangelischen Talar samt Beffchen neben Abu Johannes von den Äthiopiern hinter Damian von der katholischen Kirche zusammen mit vielen anderen Vertretern der Kirchen hier mitzuwirken. Die Kirche war voll, das war eine wunderbare Erfahrung.

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Tree surgery

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Old trees, too close to the church: one is cut down. The others were seen through, the company removed dead or too long branches. Perfect time to do that: sunshine and no leaves yet. Larissa has done a great job to get quotes from several companies, the church council decided monday evening and today the chosen guys arrived and have done a great job!

New Members Week in Windermere/UK with the IONA Community

Last Weekend I spent lovely days with friends of the Iona Community at Windermere Centre in Windermere / Lake district / UK: It was a weekend for those who are part of the New Members Programme. After a snowy Friday the weather went better and better – two pics of the lake nearby:

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Beside all the important topics of a community like structure of the movement, rule or money we discussed our use of time. The evenings and some time for a walk were important to build community: I enjoyed to meet old friends like Paddy and to get new ones like Frank or Irene. Thank you, guys!

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