Irish Summer

Lovely days: Sunshine in Dublin. Time to catch up with paperworks, making plans for autumn (oh yes, Reformation again!), time for meeting people and making phone calls.

Time for a special baptism in Co.Donegal end of last week: my wife Larissa accompanied me. We stayed there overnight. Nice evening in a Pub. A blessed service the next day: Bi-lingual, lively, many children, 60 people in total. Stunning, lonely landscape: pic is taken from the Slieve League Cliffs.

P1000721klein

Irish summer means: having time for some days off and holidays. One example: The Pastor and his wife in their folding kayak on Loch Erne upper, Northern Ireland 🙂

P1000657klein

Advertisements

Auch Jesus kannte Gipfeltreffen

Auch Jesus hat gerne Gipfeltreffen veranstaltet: Ob auf dem Berg der Seligpreisungen oder auf dem Berg der Verklärung oder, ja auch das, auf dem Berg Golgatha: Viele wichtige Wegmarken finden oben auf einem Berg statt. Nun ist Hamburg nicht gerade für Berge bekannt, dennoch: Auch dort findet derzeit ein Gipfeltreffen statt, und es soll ganz wichtig sein, weil wichtige, regierende Menschen kommen und dazu viele tausend andere, die auf ihre Weise das Treffen feiern.

Schauen wir uns das Gipfeltreffen Jesu auf dem Berg der Seligpreisungen an (z.B. bei Matthäus 5-7), fällt auf, dass Jesus sich nicht von der Menge abschirmen lässt. Es geht ihm auch nicht um das Verabreden großer Geschäfte. Es ist eher ein Gipfel der Zuwendung: Jesus spricht zu den Leidtragenden und denen, die Frieden stiften. Er schenkt mutlosen Menschen das Bild vom Salz der Erde – das könnte auch kleiner werdenden Kirchen in Europa Mut machen. Er spricht davon, dass man Almosen geben soll, ohne damit anzugeben, er schenkt uns allen das „Vater Unser“ und ruft sogar zur Feindesliebe auf. Noch heute ist Jesu Bergpredigt ein ungemein ermutigender Text. Was für ein Gipfeltreffen!

Was wäre, wenn in Hamburg statt Glanz, Gloria und Geld die Menschen mit ihren Sorgen im Mittelpunkt der Beratungen stünden? Was wäre, wenn statt der eitlen Diktatoren, die dort auch eintreffen, für eine bunte Welt geworben würde? Was wäre, wenn die wütenden Demonstranten oder die frustrierten Menschen unterer Einkommensschichten mal gehört würden, vor allen Regierenden? Das wäre Zuwendung zu den Menschen! Aber das bleibt wohl ein Traum.

Immerhin bleibt festzuhalten: Es ist gut, wenn Mächtige miteinander reden und auch streiten. Das ist allemal besser, als zu schießen und Städte in Schutt und Asche zu bomben. So wird der Gipfel im hohen Norden Deutschlands nicht ganz vergeblich sein.

Nun, es ist Sommer! Viele von Euch sind schon unterwegs oder bald. Ich wünsche euch gute und ermutigende Gipfeltreffen mit Verwandten und Freunden. Und vielleicht auch ein Gipfeltreffen mit Jesus – Sonntags, in St.Finian’s oder irgend einer anderen Kirche.

Bleibt behütet!

Euer Pastor Stephan