Consecration of a Moravian Bishop

Friday 16th November

My wife Larissa and I were invited taking part at the Consecration of Bishop Sr. Sarah Groves, Moravian Church (Herrnhuter) in Gracehill, Ballymeena, Northern Ireland. It was a lovely service with a lot of singing and I was officially invited to take part in my black “pastoral” robe, representing the Lutheran Church and to greet Sarah.

Two interesting observations:

The Moravian Church has Bishops, but they are not “above” the other clergy, they are beside all pastors and members, doing pastoral work for the pastors and telling the gospel as everybody is doing that. They are not bound to a specified territory, only to the Province, which has one up to four bishops in the same time.

The election of a Bishop takes place in the Synod of the Province. There is no discussion and no panel with candidates! After somebody suggested an election it starts. In this case after three rounds Sr.Sarah was elected – and surprised. If it happens that after many election rounds no clear majority for one of the pastors occurs, the Synod postpones the election: The Holy Spirit says it is not the time yet for the election.

The Lutheran Church in Ireland uses the Moravian Church University Road in Belfast since thirty years for a Service in German language every last Sunday of a month and ist very grateful for this act of hospitality.

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On Air

Some of you know me from the Odenwald Church Radio “B46”. I’m happy to continue with my “career” “on air”: today Domradio Köln called me for an interview, last week the Bayerischer Rundfunk: great fun – and hopefully my Brexit – Stories are interesting. The pic shows me as radio moderator in the Odenwald, ages ago. Special greetings to the former Radio-B46-Team!!!46174515_10210571498803784_3921856924286451712_o

Tragt in die Welt nun ein Licht – 100 Jahre Ende WW I

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10th November 2018: More than 100 Children and parents joint us in St. Finian’s Church for the Martin’s Service: “Carry the light into this world” was one of the songs, commemorating St. Martin, who shared his cloak with a beggar.

Today, 11th November 2018: 100 years ago WW I came to its end. With the war the strong connection of throne and altar died, and in WW II the connection of God and one Nation died in the gunfire: God is the light and the peace, he can’t be captured by nationalism or by the rulers of the world.

Carry the light into the world – the children did that yesterday. And they brought light, laughter and some money to a homeless man sitting there where we passed by.

Vollversammlung der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen Europas (GEKE / CPCE) vom 13. bis 18. September 2018 in Basel

For English speaking folks: Please have a look at the main papers (Summary: third from top) about the General assembly of the CPCE which can be found here.

Unter dem Slogan Befreit – verbunden – engagiert tagten die Delegierten aus 105 Mitgliedskirchen im Basler Münster. Es war beeindruckend, eine Kirche als Tagungsort zu erleben – Andachten und Debatten im selben Raum. Zukunftsweisend!

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Mein Eindruck: Es gab keine bahnbrechenden Ergebnisse. Aber allein die Tatsache, dass die Vertreterinnen und Vertreter so unterschiedlicher Kirchen aus ganz Europa miteinander tagen, Erfahrungen (auch politische) austauschen und um eine gemeinsame Linie ringen, ist wichtig genug: Es gilt, die Balance auszuhalten zwischen einer Kirchengemeinschaft einerseits und den Interessen der einzelnen Kirchen andererseits – ganz ähnlich, wie das bei der Europäischen Union der Fall ist.

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Ergebnisse aus der Konferenz, die für die Lutherische Kirche in Irland interessant sind:

  • Die Evangelisch-Lutherische Kirche Lettlands im Ausland ist als neues Mitglied der GEKE aufgenommen worden. Das ist erfreulich, sind sie doch bei uns in Dublin jeden Sonntag um 14 Uhr mit einem Gottesdienst zu Gast.
  • Reformationsjubiläum 2017: Das entstandene Netzwerk aus Reformationsstädten und aus Orten, die vom Stationenmobil „Stories on the Road“ angefahren wurden (dazu gehört auch Dublin), soll weiter ausgebaut werden.
  • Mit Kardinal Koch, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Kirchen wird eine Verpflichtung zu einem intensiven Dialog unterzeichnet.
  • Ein gemeinsames statement zu einhundert Jahre Ende des ersten Weltkriegs wird verabschiedet, was beeindruckend ist angesichts der so unterschiedlichen Geschichte der einzelnen europäischen Länder und Kirchen.

Ein besonderer Abend wider die Europäische Krankheit der Angst war der Vortragsabend mit Andrea Riccardi, ehemals Außenminister in Italien. Er sagt: Die typische Krankheit Europas ist die Angst, und die Christen müssen aufpassen, dass sie sich davon nicht anstecken lassen. Nationalismus und Radikalismus sind Folgen dieser Angst. Unsere Gesellschaft des Geldes erzeugt einen grauen Nebel. Unsere Antwort darauf ist das Evangelium: In der Schwachheit bin ich stark, weil meine Kraft nicht von mir kommt. Es gilt, die Liebe Christi neu zu entdecken und weiter zu schenken. Weil die Kraft nicht von uns selbst kommt, können wir mutiger und fröhlicher werden.

Ich habe der Tagung insofern “gedient”, als ich Mitglied des Redaktionsausschusses war, der den Schlussbericht und weitere Protokolle geschrieben hat. Link dazu siehe oben.

Papst Franziskus in Irland (25.-26.8.2018)

Einige von uns waren hautnah dabei, ob im Croke Park Stadion, in den Straßen Dublins oder bei der Abschlussmesse im Phoenix-Park: Der Papst hat einen erfrischenden und ehrlichen Eindruck hinterlassen. Er traf sich mit Menschen, die unter dem Missbrauch durch Priester zu leiden hatten und er besuchte Obdachlose im Capuchin Day Centre. Er richtete klare Worte an die Menschen und weckte doch auch Hoffnung auf eine Erneuerung der katholischen Kirche. Die besten Momente dieses Besuchs waren die vielen direkten Begegnungen und die erkennbare Herzlichkeit des Papstes. Freilich war auch zu spüren, wie tief die katholische Kirche Irlands in einer Krise steckt. In seiner kurzen Rede zu Beginn der Papstmesse sagte Erzbischof Diarmuid Martin, dass es zur Zeit beides in seiner Kirche gibt: Depression und Dunkles und Menschen, die sich abwenden, aber auch Ansätze eines neuen Frühlings. Die Einladungen an ökumenische Gäste waren für uns eines solcher Zeichen des Frühlings.

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KinderSummerCamp

“Ein Haus aus lebendigen Steinen” war das Thema des diesjährigen Summer Camp für Kinder. Eine Woche lang wurde gebastelt und gespielt, außerdem gab es Ausflüge in den Knocksink Woods Park bei Enniskerry (mit Bau einer Hütte am Bach) und in St. Stephen’s Green. Die Gesamtleitung hatte Vikarin Mariesophie Magnusson. Die Bilder zeigen zwei “lebendige Steine” sowie einen Teil der Gruppe in St.Stephen’s Green.

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